
Lesung, Rheinhessen liest
Henriette Clara Herborn
Henris Welt
Donnerstag, 12. November
Beginn: 19.00 Uhr
Weinhaus Bluhm
Badergasse 1
Eintritt: 5,-
Sie schreibt Krimis, aber nicht nur. Henriette Clara Herborn, die
aktuelle Trägerin des Literaturförderpreises der Landeshauptstadt Mainz,
ist in vielen literarischen Gattungen und Genres zu Hause; sie weiß ihre
Geschichten aber immer mit einer gehörigen Portion Spannung und genau
der richtigen Dosis Humor anzureichern.
Ganz der Örtlichkeit, dem Weinhaus Bluhm, angemessen, wird sie dem
Lokalkolorit als gebürtige Mainzerin gehörig Tribut zollen, aber auch
Aktuelles aus ihrer Produktion zu Gehör bringen.
Eine Veranstaltung im Rahmen von Rheinhessen liest mit freundlicher
Unterstützung des Kulturdezernats der Landeshauptstadt Mainz und des
Weinhaus Bluhm.

Lesung
Rayk Wieland
Ich schlage vor, dass wir uns küssen
Samstag, 14. November
Beginn: 20.00 Uhr
Hafeneck
Frauenlobstr. 93
Eintritt: 8,- / 5,- erm.
Ob Sie es glauben oder nicht: Die DDR hat es wirklich gegeben! (ob nun
mit oder ohne Anführungszeichen.) Und ob Sie es glauben oder nicht: Rayk
Wieland ist mit seinem Roman "Ich schlage vor, dass wir uns küssen" das
wahrscheinlich unterhaltsamste Buch zur Zwanzig-Jahre-Mauerfall-Thematik
gelungen, die andernorts zwischen gewollt staatstragend, medial
überstrapaziert und dumpf ostalgisch-nostalgisch die Agenda bestimmt.
Eine fiktive Autorengruppe, eine deutsch-deutsche Liebschaft, die
Gauck-Behörde und natürlich das MfS spielen in dem literarischen Debüt
des visierten Journalisten und "Gelegenheitskommunisten" Rayk Wieland
tragende Rollen – welche historische Bedeutung hingegen der Mauerfall
hatte bzw. ob dieser überhaupt so stattgefunden hat, bleibt bis zum
schönen Ende hier offen.
Rayk Wieland, geboren 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie,
Mitarbeiter der Titanic, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und
lebt als Autor und TV-Journalist in einem kleinen bei Hamburg unweit des
ehemaligen Grenzstreifens.
"Ganz Deutschland schnieft zum Mauerfall-Jubiläum mit
Guido-Knopp-Ergriffenheitsmiene, nur ein einsamer Aufständischer leitest
tapfer Widerstand: Rayk Wieland." (Der Spiegel)
Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Hafenecks.


edqptpljp | 20.05.2011 07:29









