
„Die vier deutschen Opel-Länder werden nach der Entscheidung von General Motors gemeinsam die Interessen der Opel-Beschäftigten vertreten.“ Das erklärte Ministerpräsident Kurt Beck.
Er kündigte an, dass die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundesregierung in Berlin so schnell wie möglich das weitere Vorgehen besprechen werden. „Ich erwarte, dass die Bundesregierung unverzüglich Verbindung mit General Motors aufnimmt.“ Die GM-Entscheidung scheine von den amerikanischen Regierungsvertretern maßgeblich beeinflusst worden zu sein.
Kurt Beck: „Die Entscheidung ist eine Zumutung für die Beschäftigten von Opel, die unvorstellbaren Belastungen ausgesetzt sind. GM hat kein eigenes Konzept.“ Der Ministerpräsident kritisierte auch die EU-Kommissarin für Wettbewerb Neelie Kroes, die eine Lösung für Opel behindert habe: „Was ist das für eine Wettbewerbspolitik, die in Europa staatliche Absicherung ablehnt, während in den USA General Motors enorme Staatshilfen erhält.“
Die Bundesregierung solle nun eine möglichst einheitliche Haltung der europäischen Staaten mit Opel-Standorten herbeiführen.


tvwvtzhuu | 20.05.2011 07:30









