
Schließung nicht zu verhindern, aber neuer Paketservice sorgt für Ausgleich.
Seit Sonntag, 1. November, ist Niederheimbach ohne Post-Filiale. Durch die Gespräche von Landrat Claus Schick mit den Verantwortlichen der Deutschen Post AG wird es auch in Zukunft möglich sein, Pakete von Niederheimbach aus zu verschicken. Die ursprünglichen Pläne hatten vorgesehen, in dem Ort im Mittelrheintal nur noch einen Verkaufspunkt für Brief- und Paketmarken zu belassen. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, Franz-Josef Riediger, hatte sich daher ebenso wie Ortsbürgermeister Karl-Richard Mades aus Manubach und Ortsbürgermeister Herbert Palmes aus Trechtingshausen mit der Bitte um Hilfe an Landrat Claus Schick gewandt. Schick intervenierte bei der Deutschen Post AG, traf sich mit den Verantwortlichen und setzte sich dafür ein, die Schließung noch einmal zu überdenken. Insbesondere bei der Abholung nicht zustellbarer Pakete müssten Fahrstrecken von teilweise über zehn Kilometern zurückgelegt werden. Für ältere Mitbürger oder solche ohne eigenes Auto sei das ein unverhältnismäßiger Aufwand, gab der Landrat zu bedenken. Die Schließung konnte zwar aus wirtschaftlichen Gründen nicht verhindert werden, doch die Deutsche Post AG wird als Ausgleich in Niederheimbach den Mobilen Post-Service einrichten. Durch den Mobilen Post-Service können in Zukunft Paketsendungen direkt an der Haustür beim Briefträger aufgegeben werden. „Auf diese Weise wird es trotz des Wegfalls der Filiale auch in Zukunft für die Bürger Niederheimbachs möglich sein, Pakete zu verschicken“, erklärt Schick.


gilnucsug | 12.03.2010 17:43





