
Die Gitter des Mainzer Rathauses sind durch die Einflüsse von Wetter und Zeit wackelig geworden. Ein Rückbau ist nicht ohne weiteres möglich, da das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Alternativen werden momentan diskutiert.
Das Mainzer Rathaus wurde in den 1970er Jahren nach einem Entwurf des dänischen Designers Arne Jacobsen umgestaltet.
Damals wie heute bietet der Bau immer wieder Diskussionsstoff wegen seines Designs.
Die einen erkennen den geradlinigen Entwurf des Dänen Jacobsen als Kultobjekt an, andere sehen in ihm nur einen gefängnisartigen Klotz.
Heute, etwa 40 Jahre nach der Umbauphase, befindet sich der Gebäudekomplex in einem maroden Zustand. Fehlende Fassadenplatten, undichte Dachflächen und eine unzeitgemäße, energetische Versorgung im Innenbereich sind nur einige Punkte, die sich auf der Mängelliste finden lassen.
Momentan sind Gelder zur Instandsetzung im städtischen Haushalt, auch nicht im Rahmen des Konjunkturpakets II, vorgesehen.Gerade aus Sicherheitsgründen besteht aber an den wackeligen Fenstergittern Handlungsbedarf.


admxnloctuq | 31.07.2011 03:21









