
Erfolgserlebnisse dank Lernwerkstätten.
Ingelheim.Sie ist eines der Symbole christlicher Weihnacht – die Krippe. Kein Wunder, dass sie in vielen Häusern zur Adventszeit ihren festen Platz findet. Während die meisten Deutschen ihre Krippen auf Märkten oder im Handel erstehen, legten Schüler der BBS Ingelheim selbst Hand an. Insgesamt 19 Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) und der Berufsfachschule (BF) Holztechnik fertigten für ihre Familien selbst Nachbauten der Geburtsstätte Jesu. Grundlage für die Arbeit ist die Infrastruktur der BBS mit ihren Werkstätten.
Insgesamt 60 bis 80 Stunden lang wurde geplant, gemessen, gesägt, verleimt und zum Teil auch lackiert. Verschiedene Holzmaterialien kamen dabei zum Einsatz und wurden so von den jungen Menschen entdeckt. Das Ergebnis sind handwerklich hervorragend gearbeitete Werkstücke, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihres Projekts gefertigt haben. Gerhard Depmeier, Fachpraxislehrer Holztechnik: „Die Schüler gehen sehr pfleglich mit den Krippen um, schließlich haben sie alles selbst gefertigt.“ Das sorgt für Erfolgserlebnisse, die viele Schüler im Alltag allgemeinbildender Schulen vorher nicht hatten. „Gerade im Fachpraxisuntericht, in den Werkstätten können sich sonst eher lernschwache Schülerinnen und Schüler beweisen und zu hervorragenden Arbeitsergebnissen kommen“, so Hans-Wolfgang Fluche, Schulleiter der BBS. Voraussetzung dafür ist eine Infrastruktur, wie sie die BBS vorweisen kann, mit Holz- und Metallwerkstatt, Lehrküchen und Laboren.
Das Krippenprojekt des BVJ ist eingebettet in einen Zusammenhang von insgesamt vier verschiedenen Projekten. Die Arbeitsergebnisse werden Anfang Januar der Öffentlichkeit in der Emmerichshütte vorgestellt.


alujyof | 6.03.2010 17:40





